Hilfe   kommentieren    weiterempfehlen    drucken    


Home

Flüchtlingsrat NRW

Aktuelles

Termine

Bleiberecht

Dublin II

Flüchtlingspolitik

Rechtsprechung (Urteile, Beschlüsse, Entscheidungen)
Abschiebungshaft
Abschiebung
Abschiebungshindernisse
Altersfeststellung
Altfälle / Bleiberecht
Arbeitserlaubnis
Asylverfahren
Aufenthaltsrecht
Europäische Rechtssprechung
Familie / Familienzusammenführung / Visum
Geburtsurkunden
Herkunftsländer
Kinderrechte
Krankheit/Traumatisierung
 
OVG NRW v. 6.8.09 zu gebotenen Vorbereitungen von Abschiebungen psychisch Kranker durch die Ausländerbehörde
Abschiebungsverbot nach § 60 Abs. 7 AufenthG für Ägypter wegen drohender Retraumatisierung
Schwerbehindertenausweis auch für Geduldete, wenn ein „Ende dieses Aufenthalts unabsehbar“ ist
Abschiebungsverbot nach § 60 VII AufenthaltsG bei PTBS (Frau aus Bosnien; Gefahr der Retraumatisierung)
Anforderungen an PTBS Gutachten/Beweisantrag
Bundesverwaltungsgericht kippt Beschluss des OVG NRW: Gericht nicht ausreichend sachkundig für medizinische Wertungen
Urteil des OVG Thüringen zu PTBS eines Staatsangehörigen aus Aserbaidschan aufgehoben
Unverwertbares amtsärztliches Gutachten für Abschiebung
Volljähriger Sohn darf nicht abgeschoben werden, wenn die Mutter - wahrscheinlich - aufgrund einer Traumatisierung auf die Anwesenheit des Sohnes angewiesen ist
Materielles Asylrecht
Nichtstaatliche Verfolgung
Residenzpflicht
Sammelanhörungen / Botschaftsvorführungen
Sozialrecht für Flüchtlinge, Drittstaatsangehörige, Unionsbürger
Staatsangehörigkeit / Einbürgerung
Unterbringung
Widerrufsverfahren

Rechtsnormen / Erlasse / Anwendungshinweise / Dienstanweisungen

Aktionen

Initiativen

Links

Literatur



Stichwortsuche:

[ Sitemap ]



Flüchtlingsrat NRW
Asienhaus Essen
Bullmannaue 11
45327 Essen

Telefon: 0201/899 08-0
Fax: 0201/899 08-15
E-Mailinfo [at] frnrw.de



Gefördert von
PRO ASYL e.V.
und



dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales
und



dem Europäischen Sozialfonds für Deutschland (ESF)



Spendenkonto:
Bank für Sozialwirtschaft, Köln
BLZ 370 205 00
Konto Nr. 8 05 41 01



Sie sind hier: Rechtsprechung (Urteile, Beschlüsse, Entscheidungen) > Krankheit/Traumatisierung

Volljähriger Sohn darf nicht abgeschoben werden, wenn die Mutter - wahrscheinlich - aufgrund einer Traumatisierung auf die Anwesenheit des Sohnes angewiesen ist

Das Oberverwaltungsgericht Münster hat in seinem Beschluss vom 25. November 2004 der zuständigen Ausländerbehörde in einem Einzelfall die Abschiebung eines volljährigen Sohnes vorläufig untersagt, da die Mutter derzeit aufgrund ihrer Suizidalität auf den Beistand und die Anwesenheit des Sohnes angewiesen ist. Allerdings ist diese Frage noch nicht abschließend geklärt und bedarf "weiterer fachlicher Abklärung". So lange kann der Sohn jedoch nicht abgeschoben werden. Denn "eine Abschiebung (des Sohnes, d. A.) zum jetzigen Zeitpunkt ginge mit gravierenden Risiken für die Gesundheit der Mutter" einher. Daher überwiegt das "Interesse des Antragstellers an der Verhinderung eines möglichen Grundrechtsverstoßes (Schutz der Familie, d. A.) schwerer (…) als das öffentliche Interesse an der alsbaldigen Beendigung seines Aufenthaltes in Deutschland" (17 B 893/04). In einem Parallelurteil vom selben Tag ist auch die Abschiebung der Tochter mit der gleichen Begründung untersagt worden (17 B 2683/03).

Download:


  Unverwertbares amtsärztliches Gutachten für Abschiebung zurück    weiter Materielles Asylrecht

VG Hannover: AE nach § 28 AufenthG trotz Ausweisungsgründen
Urteil des Verwaltungsgerichts Hannover hat am 23.02.2010 (Az.: 4 A 4067/08)
[ mehr.. ]
VG D'dorf entscheidet über Fiktionsbescheinigung gemäß § 81 Abs. 5 AufenthG über die Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Abs. 1 AufenthG
Beschluss des VG Düsseldorf vom 19.03.2010 (Az. 24 L 29/10)
[ mehr.. ]
Vorwürfe gegen Ausländerbehörden wegen Gentests bei binationalen Eltern
Antwort der Bundesregierung vom 18.03.2010 (Drs. 17/1096) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke
[ mehr.. ]