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Film "Fremde Heimat" über die Geschäftsstelle erhältlich

Der Film "Fremde Heimat", der auch auf der letzten Mitgliederversammlung am 3. September 2005 gezeigt wurde, ist ab dem 22. September 2005 bei uns erhältlich. Wir verschicken den Film als DVD gegen eine freiwillige Spende. Auf dem Überweisungsbeleg bitten wir darum als Verwendungszweck zu vermerken: "Film/ Personalkostenrücklage".

Es ist den Filmemachern, die diesen Film auf eigene Kosten gedreht haben, ein großes Anliegen, dass der Film möglichst große Verbreitung findet. Daher ist das Kopieren und Zeigen dieses Films ausdrücklich erwünscht. Auf Anfrage sind die Filmemacher Steffi Inspektorek und Matthias Jost auch bereit, zu den Filmvorführungen zu kommen. Der Flüchtlingsrat NRW unterstützt die Vorführung des Films, und leiht den Beamer für das "richtige Kinoerlebnis" aus.

Hier der Klappentext, mit dem für den Film geworben werden kann:

"Ein Film über den Umgang mit Flüchtlingen im Zeichen des neuen Zuwanderungsgesetzes   in Deutschland

Die Filmemacher Steffi Inspektorek und Matthias Jost haben in Nordrhein-Westfalen mit der Kamera den Umgang unserer Gesellschaft mit Flüchtlingen eingefangen. Permanente Unsicherheit, ständige Angst vor Abschiebung aber auch immer ausgeklügeltere Formen von sozialer Ausgrenzung wie Arbeitsverbote, Sondergesetze und Shopsysteme für Flüchtlingen werden ebenso thematisiert wie das Leben junger staatenloser Libanesen oder der Alltag von Roma - Flüchtlingen in Deutschland.

Der Film zeigt wie eine Politik, die auf Abwehr, Abschreckung und Zermürbung von Flüchtlingen ausgerichtet ist, umgesetzt wird und wirkt.

Betroffene kommen zu Wort. Fachleute aus der Flüchtlingsarbeit berichten von ihren Erfahrungen und beziehen kritisch Stellung. Politisch Verantwortliche ergehen sich in Schuldzuweisungen.

Hinter all dem steckt mehr oder weniger ausgesprochen die Frage nach den Menschenrechten in unserer Gesellschaft. Was zählen Menschenwürde, Gleichheit, Sicherheit und Schutz? Was ist uns der Humanismus in Zeiten leerer Kassen wert?

Der Film macht wütend, aber nicht mutlos. Er zeigt auch, dass es Alternativen gibt, eine moderne Gesellschaft menschenwürdig zu gestalten. Ein zutiefst humaner Film."


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